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PRO-GE fordert mehr Engagement zum Schutz der Stahlindustrie

Mit strengen Anti-Dumpingmaßnahmen Industriearbeitsplätze in Europa absichern

Europäischer Stahltag 2017

Anlässlich des  europäischen Stahltages am 10. Mai 2017 fordert die Gewerkschaft PRO-GE erneut raschere und höhere Antidumpingmaßnahmen. Vor allem die staatlich subventionierten Billigimporte aus China setzen der europäischen Stahlindustrie weiterhin stark zu. Zuletzt hat die EU-Kommission die Importzölle auf einige Stahlprodukte aus China zwar angehoben, diese sind aber im Vergleich zu den von den USA verhängten Abgaben mit bis zu 260 Prozent weiterhin extrem niedrig. "36 Prozent reichen bei weitem nicht aus, um die europäische Stahlindustrie gegen unfairen Wettbewerb zu schützen. Da geht noch mehr", sagt PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer.

Die EU überarbeitet derzeit das ihr zur Verfügung stehende handelspolitische Instrumentarium. Für die PRO-GE ist klar: Am Ende der Verhandlungen muss es schnellere Verfahren und höhere Zölle gegen Dumping-Importe geben. Die europäische Stahlindustrie hat an 500 Standorten 330.000 direkt Beschäftigte, rund 15.000 sind es in Österreich. Die europäischen Metall-Gewerkschaften befürchten, dass Europas Stahlindustrie durch die unfaire Billigkonkurrenz aus dem Markt gedrängt und damit hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet werden.

"Während in Europa der Stahl von gut bezahlten MitarbeiterInnen klima- und energieeffizient hergestellt wird, sind die Umwelt- und arbeitsrechtlichen Standards in China deutlich niedriger. Ein fairer Wettbewerb ist unter diesen Bedingungen nicht möglich“, sagt Wimmer und verweist auf erfolgreiche die parlamentarische Bürgerinitiative zum Schutz der heimischen Stahlindustrie mit rund 25.000 Unterschriften: "Wir fordern ein vehementes Auftreten aller Verantwortungsträger in den europäischen Gremien, um unsere Industriearbeitsplätze zu schützen. Wenn wir nicht handeln, gehen qualitativ hochwertige Arbeitsplätze unwiederbringlich verloren und ganze Regionen werden unter den Folgen zu leiden haben."

 > PRO-GE fordert auf EU-Ebene mehr Schutz der Stahlindustrie

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